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Trataka - so wird es gemacht

... ist eine der vielen Reinigungstechniken die im Hatha-Yoga schon vor Hunderten von Jahren entwickelt wurden.

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Man nimmt eine meditative Sitzhaltung ein und starrt ohne mit den Augen zu zwinkern auf eine nicht flackernde Kerzenflamme. Der Trataka-Ständer dient dazu die Kerze so zu platzieren, dass sich die Flamme in etwa einem Meter Abstand und auf Augenhöhe des Übenden befindet. Ohne die Augen zu sehr anzustrengen wird letztlich so lange geschaut, bis die Augen beginnen zu tränen.

Trataka, so heißt es, beseitigt Augenbeschwerden, die vom Mangel einer guten Durchblutung der Augen herrührt. Es führt zur Entspannung der Augenmuskulatur und vermehrt die Blutzirkulation.

Außerdem wurden Hinweise gefunden, dass trataka als psychologischer Reinigungsprozess betrachtet werden kann. Es wurde beobachtet, dass während der Praxis von trataka das Unterbewusstsein und das Unbewusste aktiviert werden und gewisse vergessene, unverarbeitete Erfahrungen ins Bewusstsein zurückgebracht werden. Dadurch ist eine Verarbeitung, eben eine Reinigung, möglich.

Letztlich dienen alle Übungen, so auch die der Reinigung, zu Vorbereitung auf die Meditation.